Kurzbericht von der FAI-Saalflug-Weltmeisterschaft F1D
1,4 g Zelle, 0,4 g Gummi, Flugzeit knapp 60 min – das sind die Eckdaten der FAI-Saalflug-Weltmeisterschaft, die vom 15. bis 20. Juni in der 45 m hohen Sporthalle in Idaho (USA) ausgetragen wurde. Dabei entwickelte sich ein spannender Zweikampf zwischen dem neuen Weltmeister Brett Sanborn (USA) mit 58:21 min und dem Titelverteidiger Kang Lee (USA) mit 56:35 min. Die Teamwertung ging auch an die USA, gefolgt von Kanada und Großbritannien. Bei den Junioren waren am Start nur das USA-Team und der Titelverteidiger Daniel Guo (USA), der sich mit 49:31 min wieder den Titel sichern konnte.
Aus Deutschland waren dabei der erfahrene Thomas Merkt (45:51 min, Platz 13), der vor 30 Jahren hier schon einmal eine WM flog, und die beiden Neulinge Ulf Richard (45:33 min, Platz 16) und Andreas Vogt (43:13 min, Platz 18). Eine besondere Herausforderung für das deutsche Team war die große Höhe, da sie nur in wesentlich niedrigeren Hallen trainieren können. Auch die relativ hohen Temperaturen erforderten Anpassungen am Antriebsgummi.
Die Saalflug-Modelle der Königsklasse F1D haben eine Spannweite von 55 cm und müssen selber gebaut sein. Von den sechs erlaubten Flügen an drei Tagen gehen die beiden Besten in die Wertung ein.
Weitere Infos und detaillierte Ergebnisse unter www.thermiksense.de/2026-f1d-wm-usa/
Text: Bernhard Schwendemann
Fotos: Thomas Merkt


