7. Internationaler Maintalpokal F5J in Kulmbach
Der 7. Internationale Maintalpokal war der zweite Teil des verlängerten F5J-Wettbewerbs in Kulmbach. Und man kann es gleich sagen: Wer dabei war, hatte ein richtig gutes Wochenende.
Das Team um Helmut Bauer hat wieder einen starken Wettbewerb auf die Beine gestellt. Alles lief ruhig, sauber und mit viel Herzblut. Ein großer Dank geht an Helmut und alle Helferinnen und Helfer. Ganz besonders auch an seine Frau und das Team im Imbisswagen. Neben dem Gyros zu Mittag waren die Kuchen das besondere Highlight. Wer schon einmal für so viele Leute gebacken hat, weiß, wie viel Arbeit allein darin steckt. Dazu noch Getränke, Semmeln als Snack gute Laune und immer ein offenes Ohr. Das war klasse.
Das Wetter hatte fast alles im Programm. Regen, Sonne, Windstille und dann wieder eine zackige Brise. Für F5J also genau die Mischung, die es spannend macht. Man musste wach bleiben. Einfach nur rausfliegen und abwarten ging nicht immer.
Gemeldet waren 88 Pilotinnen und Piloten aus dem In- und Ausland. Leider sind 13 davon nicht erschienen. Die werden sich im Nachhinein sicher ärgern. Denn sie haben einen tollen Wettbewerb verpasst.
Das Gelände in Kulmbach ist wirklich besonders. Große, weite Flächen. Kleine Hügelchen. Viel Raum. Aber eben auch viele Möglichkeiten, sich zu verschätzen. Genau das macht den Platz so interessant.
Dazu kamen die tierischen Helfer. Störche und Schwalben zeigten immer wieder mögliche Thermik an. Manchmal halfen sie den Piloten tatsächlich auf die Sprünge. Manchmal trieben sie aber auch ihren Schabernack. Wer blind hinterherflog, wurde nicht immer belohnt.
Es gab spektakuläre Flüge. Es gab Runden, in denen es fast leicht aussah. Und es gab Runden, die richtig hart waren. In einer Gruppe konnten nur 2 von 13 Piloten eine Wertung erfliegen. Die anderen wurden von „verschwindender Thermik“ sauber in die Falle gelockt. Genau solche Momente machen F5J aus. Man freut sich, leidet mit und lernt jedes Mal dazu.
Sportlich war auch das Team der deutschen Nationalmannschaft sehr erfolgreich. Ryan Höllein gewann vor Dominik Prestele. Lukas Dietrich schaffte es ebenfalls ins Fly-Off. Anne Janzer flog zum ersten Mal ihren neuen Challenger mit dem Klingonen-Leitwerk und wurde Dritte in der Damenwertung.
Auch das Jugendteam war vorne mit dabei. Sebastian Merz erreichte das Senioren-Fly-Off. Simon Schütz zeigte eine tolle Leistung. Charlotte Mahmoudi hatte leider Pech bei einer Landung und kassierte 300 Strafpunkte. Tylor Prestele wurde durch kleine technische Probleme gehandicapt. Auch die beiden Teammanager Thomas Schütz und Anna Schütz mischten ganz vorne mit. Das war insgesamt ein sehr starkes Auftreten.
Zum großen Bedauern aller Teilnehmer wird es 2027 leider keinen Wettbewerb in Kulmbach geben. Umso mehr drücken jetzt alle fest die Daumen, dass wir uns 2028 wieder dort treffen können. Für so einen tollen Event. Auf diesem schönen Gelände. Mit diesem starken Team.
Kulmbach hat wieder gezeigt, warum man dort gerne fliegt. Locker, fair, spannend und mit echter Wettbewerbsluft. Genau so soll F5J sein.

1. Platz: Ryan Höllein
2. Platz: Dominik Prestele
3. Platz: Herrmann Haas

1. Platz: Vítězslav, Štěrba Jun
2. Platz: Sebastian Merz
3. Platz: Simon Schütz

Karl Hinsch

1. Platz: Jana, Štěrbová
2. Platz: Anna Schütz
3. Platz Anne Janzer



